Ob Sie einen Kredit aufnehmen oder Geld anlegen möchten – die Zinsen spielen immer eine entscheidende Rolle. Da sind nicht nur die von den Notenbanken festgesetzten Leitzinsen und der Euribor bzw. der Libor, auch Kreditzinsen, Guthabenzinsen etwa für ein Sparbuch und die Zinseszinsen kommen zum Tragen. Besonders bei Verbindlichkeiten müssen Sie viele finanzielle Details kennen:
- Sind die Konditionen befristet oder für die gesamte Laufzeit festgeschrieben?
– Im ersten Fall gilt es, die Handhabung für die restliche Kaufzeit zu beachten.
– Sind die Zinsen an einen Indikator wie etwa Euribor gebunden? Sollte das nicht vorgesehen sein, sind Sie der Bank bei Zinsanhebungen praktisch ausgeliefert!
– Sofern ein Indikator angewendet wird, müssen Sie wissen, wie lang die Zinsperiode andauert. Bei kurzen Zeiten kann die Bank umso schneller Ihren Zinssatz dem Markt und damit zu ihren eigenen Gunsten anpassen.
– Welche Rundungen wendet die Bank an? Bei Privatkrediten ist es den Banken inzwischen verboten, auf Achtel oder gar Viertel aufzurunden; Unternehmer müssen immer noch damit rechnen.
– Werden bei einer vorzeitigen Tilgung Strafzinsen fällig?
– Bei endfälligen Krediten ist die Frage wichtig, mit welchem Zinssatz der Tilgungsträger kalkuliert. Je höher der nämlich ist, desto teurer wird es für Sie, wenn er nicht erreicht wird, da die Zinseszinsen rasch ansteigen.
Viele Kreditnehmer fallen auf besonders niedrige Zinsen herein, die jedoch nur für das erste Jahr der Laufzeit gelten. Lassen Sie sich nicht davon blenden, sondern berechnen Sie die Gesamtlaufzeit, die immerhin bis zu 20 Jahren dauern kann! Scheuen Sie nicht die Kosten für einen kompetenten Finanzberater, denn dieses Geld ist bestens angelegt.




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