Wer unverhofft in Zahlungsschwierigkeiten gerät, sollte sich gleich Gedanken darüber machen, wie er da wieder herauskommt. Der erste Schritt ist eine Aufstellung der Zahlungen, die in der nächsten Zeit fällig werden. Danach kann man prüfen, ob Zahlungen verschoben werden können. Wer bisher Rechnungen mit Skonto bezahlt hat, muss jetzt eben einmal das gewährte Zahlungsziel ausnutzen. Auch ist es kein Beinbruch, wenn man sich einmal eine Mahnung einfängt, wenn man sonst immer pünktlich bezahlt hat. Der nächste Schritt ist zu prüfen, ob Ausgaben reduziert werden können.
In der Liste finden sich sicher Zahlungen an Behörden und behördenähnliche Institutionen wie die Stadtwerke. Da kann man nicht auf viel Verständnis hoffen. Meist kommt gleich eine Mahnung, und mit der zweiten wird bereits der Vollzugsbeamte, besser als Gerichtsvollzieher bekannt, angekündigt. Das sollte man sehr ernst nehmen. Man hat kaum Chancen, hier auf Zahlungsaufschub zu hoffen oder eine Zahlung lange verzögern zu können. Mindestens eine Teilzahlung ist notwendig. Verzugszinsen werden ohnehin vom ersten Tag an berechnet, und auch da kann man nicht mit einem Entgegenkommen rechnen. Lediglich wenn es um Vorauszahlungen geht, die voraussichtlich in dieser Höhe nicht berechtigt sind, kann man einen Antrag auf Erlass oder Herabsetzung stellen.
Bei Steuern und Abgaben hat man auch kaum Möglichkeiten, sie zu vermeiden oder herabsetzen zu lassen. Eventuell bleiben da die Müllgebühren noch übrig. Wenn man mit einem kleineren Müllbehälter auskommen kann, ist dies eventuell eine Möglichkeit, zu niedrigeren Gebühren zu kommen. Außerdem gibt es eventuell die Möglichkeit, bisher jährlich gezahlte Steuern oder Abgaben künftig nur noch halb- oder vierteljährlich zu zahlen.




Hier auf conserio.net finden Sie die besten seriösen Angebote, Tipps und Tricks für Ihr Geld, zusammengetragen von langjährigen Bankexperten.
Sie kommen aus Österreich?