Wenn Sie eine Lebensversicherung Ihr Eigen nennen, haben Sie damit immer eine gute Banksicherheit in Händen (mehr dazu hier [http://conserio.net/banksicherheit-%E2%80%93-eine-lebensversicherung-wird-immer-gern-gesehen/]). Noch besser ist es, wenn es sich nicht nur um eine Versicherung für den Todesfall handelt, sondern auch ein Sparsystem mit angeschlossen ist (“kapitalbildende Lebensversicherung”). Wenn die Bank nun eine solche Sicherheit annimmt, ermittelt Sie dabei den so genannten Rückkaufswert. Wie können Sie diesen Wert selbst bestimmen?
1. Die Versicherungspolizze: Schauen Sie sich Ihre Polizze einmal genau an und Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Tabelle finden, in welcher die Rückkaufwerte für die einzelnen Jahressstichtage aufgeführt sind. Kündigen Sie die Versicherung also, können Sie hier ablesen, wie viel Sie ungefähr erhalten könnten (dann natürlich angepasst an die wirkliche Performance). Doch erkundigen Sie sich vor Kündigung direkt – siehe 2.
2. Tabelle nicht in der Polizze enthalten: Können Sie diese Tabelle nirgendwo auffinden, dann rufen Sie einfach bei Ihrer Versicherung an. Sie wird Ihnen dann umgehend postalisch einen Auszug mit den entsprechenden Tabellen zukommen lassen.
3. Versicherung ist bereits zugunsten einer Bank verpfändet: Ist dies der Fall, so kontaktieren Sie einfach Ihre Bank, die über Ihren Rückkaufwert genauestens bescheid wissen wird, da sie sich jährlich beim Versicherer erkundigt. Der Bank ist nämlich verständlicherweise sehr daran gelegen stets genau zu wissen, wie sich der Sicherheitenwert tatsächlich entwickelt.
Machen Sie sich bewusst, dass die Werte am Anfang der Laufzeit (nach z.B. 1-2 Jahren) noch relativ gering sind! Das hängt vor allem damit zusammen, dass die bezahlten Versicherungsprämien zu Beginn fast nur für Vermittlungs- und Verwaltungsgebühren enthalten.




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