Wer sich des öfteren mit Wertpapiergeschäften befasst, wird sich oft über die recht hohen Depot- und Transaktionsgebühren deutscher Banken wundern. Das ist im Mutterland der Aktiengeschäfte, den USA, längst kein Thema mehr. Da geht man zu einem Broker und wird mit kostenloser Depotführung, geringen Transaktionsgebühren und in der Regel auch gleich mit einem als Marginkonto bezeichneten Wertpapierkredit verwöhnt.
Inzwischen gibt es auch in Deutschland solche Broker, die sich auf Wertpapiergeschäfte spezialisiert haben. Die Geschäfte werden in der Regel online abgewickelt und nicht mehr persönlich, sondern nur noch per Computer bearbeitet. Deshalb hat man schon wenige Sekunden nach der Auftragserteilung die Bestätigung, dass und zu welchem Kurs der Kauf oder Verkauf abgewickelt wurde.
Die Kontoeröffnung ist recht einfach. Die dazu erforderlichen Formulare findet man im Internet und kann sie am PC oder nach dem Ausdrucken ausfüllen. Dann noch unterschreiben und ab in den Briefkasten. Der Broker ist allerdings verpflichtet, die Identität des Kunden zu überprüfen. Das erfolgt in der Regel durch die eigenhändige Unterschrift, die man in der Gegenwart eines Postbeamten leistet. Dieser lässt sich dazu, wenn man ihm nicht persönlich bekannt ist, den Ausweis zeigen. Dann geht dieses Formular wieder an den Broker zurück, der dann das Konto eröffnet.




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