[ad#sky-right]Die Zeiten, da die Banken großzügig Kredite vergeben, sind lange vorbei. Privatleute wie auch Untermnehmer müssen sich strengsten Prüfungen unterziehen; und selbst nach erfolgreicher Absolvierung ist es fraglich, ob der Kreditwunsch auch erfüllt wird. Da die Banken mittlerweile jedes noch so geringe Risiko ausschließen wollen und sich kaum mehr selbst trauen – geschweige denn ihren Kunden -, fragen diese automatisch nach Alternativen zum klassischen Bankkredit.
In dem Zusammenhang taucht der Begriff der ‚Private Equity’ auf. Diese Art von ‚Privatkapital’ ist indessen nur in ganz wenigen Fällen anzuraten. Denn Venture Capital, Mezzaninkapital und auch die Hilfe von Business Angels kommen für Privatleute gar nicht und für Unternehmen nur dann in Frage, wenn sie ich im Millionenbereich bewegen.
Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach ‚Krediten von Privatpersonen’ immer lauter, und das von Selbstständigen wie von Angestellten. Ist das wirklich eine Alternative?
Tatsächlich gibt es eine große Menge an frei verfügbarem Kapital. Viele Menschen haben etwa an den Börsen beachtliche Gewinne gemacht, scheuen sich derzeit aber, diese dort wieder einzusetzen. Stattdessen suchen sie andere und vor allem sichere Möglichkeiten der Anlage. Das Vertrauen in die Banken ist geschwunden, seit diverse Fehleinschätzungen und falsche Beratungen publik geworden sind.
[ad#squ-left]Jetzt kommen P2P-Kredite ins Spiel. Vorreiter war ‚Zopa’, eine Plattform, die 2005 in Großbritannien entstanden ist und seither dort wie auch in Italien, Japan und den USA agiert. Sie hat mittlerweile etliche Nachahmer gefunden, die alle auf einem überraschend einfachen Prinzip basieren: Der Kreditsuchende stellt seine persönlichen Daten zusammen mit einer Haushaltsrechnung ein und lässt sich von ‚Zopa’ prüfen und bewerten. Im Gegenzug stellen Privatleute das Geld zur Verfügung, das sie entbehren können, für das sie jedoch zugleich eine gut verzinste Anlage suchen. Der Kreditnehmer hat also mehrere Gläubiger, die ihrerseits das Risiko drastisch minimieren.
Der Plattformbetreiber bringt es sinngemäß auf den Punkt: ‚Social lending’ also das Aus- und Verleihen von Geld einzelner Mitglieder der Gesellschaft untereinander, schließt die Banken von diesem Vorgang aus. Ein ebenso einfacher und wie genialer Gedanke.




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