Im Kontext mit Ballonfinanzierung fällt auch oft das Wort Schlussratenkredit, was ein und die selbe Sache bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Art des Konsumkredits, der zur Anschaffung von Fahrzeugen (PKW) benutzt wird. Im Endeffekt ist es damit so etwas wie eine Verbindung aus Leasing und Ratenkredit.
Warum heißt es dann nicht Leasing? Es gibt da einen entscheidenden Unterschied: Der Gegenstand / die Dienstleistung gehört von Anfang an zu 100% dem Kreditnehmer und nicht wie beim Leasing der Leasingfirma.
Der „Ballon“ im Begriff Ballonfinanzierung kommt daher, dass man am Ende einer solchen Finanzierung eine Schlussrate („den großen Ballon“) zahlen kann, der die zuvor regelmäßig bezahlten Raten um ein vielfaches übersteigt. Damit verhält es sich ähnlich wie beim Leasing: Der Kunde kann sich aussuchen, ob er das Auto behalten oder zurückgeben möchte.
Möchte er es behalten, muss er den oben angesprochenen Ballon bezahlen und das Auto gehört ihm! Hierbei ist es sogar möglich, einen weiteren Kredit aufzunehmen, um eben diese Schlussrate zahlen zu können. Hier sollte man auf jeden Fall vermeiden, eine Anschlussfinanzierung direkt beim Autohaus abzuschließen, denn hier gibt es oft sehr, sehr hohe Zinsen.
Entscheidet sich der Kunde für die Variante des Zurückgebens, so wird im Anschluss festgestellt, ob das Auto wirklich noch den Wert, den die Schlussrate betragen würde, hat. Sollte dies nicht der Fall sein, muss der Kunde die Differenz begleichen.
Weil bei dieser Form der Finanzierung nur eine geringe Summe innerhalb der eigentlichen Laufzeit gezahlt wird, kann man durchaus sagen, dass die Ballonfinanzierung Parallelen mit einem endfälligen Kredit aufweist. Lediglich die Zinsen sind höher als bei einem gewöhnlichen Konsumkredit.




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