Sie haben bestimmt schon öfter, vor allem von Finanzexperten und Investoren den Begriff „Cash Flow“ gehört. Doch was genau heißt das eigentlich? Hiermit möchte man wissen, wie hoch der operative Cash Flow bzw. der Free Cash Flow ist. Im Folgenden möchte ich Ihnen grundlegende Informationen zum Thema Cash Flow darlegen.
Keine Angst, es ist nicht so kompliziert, wie es sich auf den ersten Blick anhört. Ganz simpel ausgedrückt ist der Cash Flow einfach nur der „Fluss des Geldes“, in diesem Falle Zufluss, also was ihrem Unternehmen in einer bestimmten Zeit an Geldwerten zugeflossen ist.
Natürlich wäre es schön wenn eine Firma ständig nur Geld bekommt, aber selbstverständlich fließt auch Geld aus ihr nach außen. Hier kommen wir dem Mysterium des Cash Flows schon deutlich näher: Zuerst gilt es den Umsatz, also die Gesamtsumme dessen, was Sie eingenommen haben, und davon subtrahieren Sie nun alle Aufwendungen. Das Ergebnis dessen ist schließlich der eigentliche Gewinn bzw. Verlust. Das ist aber noch nicht der Cash Flow.
Denn manche Aufwendungen benötigen keine Auszahlung. Das Unternehmen gibt hierfür also kein Geld, wie beispielsweise bei der Abschreibung von Anlagegütern. Bereits bei der Gewinnfeststellung wurden Sie mit dem Umsatz verrechnet, zur Bestimmung des Cash Flows müssen wir sie aber wieder hinzunehmen. Schließlich kommen nach andere bilanzielle Veränderungen (z.B. Bestandsveränderungen, Veränderungen von Verbindlichkeiten und Forderungen, Eigenkapitalveränderungen) hinzu. Nun erhält man unter dem Strich vier verschiedene Arten von Cash Flow:
1. traditioneller Cash Flow
2. operativer Cash Flow (aus der Geschäftstätigkeit)
3. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
4. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeiten
Mehr über die Einzelheiten verrät Ihnen Wikipedia.
Zum allgemeinen Verstehen ist noch ein Punkt sehr wichtig: Letztendlich sagt der Cash Flow also aus, was wirklich an Geld in der Unternehmen hinein- oder hinaus geflossen ist. Man kann also erkennen, inwiefern sich der Geldbestand des entsprechenden Unternehmens in der letzten Abrechnungsperiode entwickelt hat. Der Cash Flow ist normalerweise höher als der Gewinn, da Unternehmen oft hohe Abschreibungen haben.




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