Die Bank of Scotland ist nicht die schottische Nationalbank, obwohl sie seit 1695 das Recht hat, Banknoten zu drucken und auszugeben. Sie ist eine weltweit agierende Geschäfts- und Privatkundenbank mit dem Sitz im schottischen Edinburgh und gehört zu der britischen Großbank Lloyds Banking Group.
In Deutschland ist die Bank of Scotland im Privatkundenbereich erst seit kurzer Zeit tätig. Sie hat sich auf Tagesgeld- und Festgeldkonten spezialisiert und bietet diese vor allem über das Internet an. Durch diese Konzentration kann sie sehr günstige Zinsen für die Anlagen bieten. Obwohl in Deutschland tätig, unterliegen die Anlagen nicht der deutschen Einlagensicherung. Sie werden von der britischen Einlagensicherung gedeckt, die sogar etwas höhere Beträge als die deutsche Einlagensicherung sichert. Daher gibt es keine Bedenken, in diesem Rahmen der Bank Gelder anzuvertrauen.
Die Kontoführung ist kostenlos. Neben dem Alter 18, dem Wohnsitz in Deutschland, einem deutschen Girokonto sowie Mobiltelefon und E-Mail-Adresse kann der Kontoantrag online gestellt werden. Zur Identifikation des Kontoinhabers nutzt die Bank das Postidentverfahren und prüft zusätzlich die Verbindung zwischen dem Girokonto bei der Hausbank und dem Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland durch eine Testüberweisung. Dann steht der Einlage nichts mehr im Wege. Tagesgeld verlängert sich täglich automatisch zu den dann geltenden Konditionen.




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