Die Mercedes Benz-Bank zählt zu den sehr bekannten Adressen, allerdings nicht aus eigenem Verdienst. Der Name zählt zu den bekanntesten Industrieadressen in Deutschland. Als Banktochter oder eigentlich sogar Enkel des derzeit als Daimler AG firmierenden Autokonzerns ist sie eigentlich nur den Kunden des Autobauers bekannt, die über sie das neue Fahrzeug finanzieren. Für solche Finanzierungen braucht man Geld, das man sich am besten direkt bei den Anlegern holt. Daher ist die Mercedes-Benz Bank AG auch am Markt für Festgelder aktiv. Dieses Geschäft ist eigentlich erst mit dem Aufkommen des Internets interessant, da man auf diesem Wege gut an die Anleger herankommen kann.
Die Bank ist eine der großen unter den Autobanken Deutschlands. Seit 2002 hat sie eine Banklizenz, die ihr alle Geschäfte erlaubt. Daher bietet sie neben Festgeldkonten auch Tagesgeldkonten, Sparpläne und andere Bankdienstleistungen an. Zum Festgeldkonto kommt man in wenigen Schritten. Man wählt auf der Homepage der Bank eine Anlage aus, stellt online den Antrag, druckt ihn aus und unterschreibt ihn. Dann bringt man ihn zu einer Postfiliale und legitimiert sich dort. Mit dem Festgeldkonto wird auch gleich ein Tagesgeldkonto eröffnet, das für die Verrechnung der Anlagen und Rückzahlungen mit dem Girokonto gekoppelt ist.
Die Festgeldanlagen beginnen bei drei Monaten und gehen bis zu sechs Jahren. Die Zinsen liegen im oberen Bereich, sind aber nicht bei allen Laufzeiten Spitze. Daher lohnt es sich schon, zu vergleichen. Ab 2.500 Euro darf man beim Daimler, wie das Unternehmen bei seinen Freunden heißt, anlegen. Trotz des guten Namens unterliegen die Einlagen der üblichen Sicherung.




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