Wer über einiges freies Geld verfügt und dieses anlegen möchte, wird dabei auch an ein Wertpapierdepot denken. Börsenanlagen haben aber ihre eigenen Gesetze. Wer das Kapital ungeschmälert zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht, sollte andere Anlagen wählen. Wertpapiere sind dafür nur bedingt geeignet.
Die Verwaltung von Aktien und Anleihen erfolgt heute meist nur buchmäßig, d. h. effektive Papiere gibt es kaum noch. Man braucht aber trotzdem ein Depot. Wer sich auf fest verzinsliche Wertpapiere des Bundes beschränkt, fährt mit einem kostenlosen Konto bei der Bundesfinanzagentur am besten. Daneben bieten so genannte Broker Wertpapierdepots an. Sie haben sich auf den Handel mit Wertpapieren beschränkt und bieten keine anderen Dienstleistungen, außer eventuell Krediten zum Kauf von Wertpapieren, an.
Warum das Depot nicht bei der Hausbank, bei der man sein Gehaltskonto hat, eröffnen? Die Gebühren sind zwar meist höher als bei einem Broker. Dazu kommen noch die Kosten bei jeder Transaktion. Da lohnt sich zunächst der Vergleich – und dann die Verhandlung mit der Hausbank. Sie kann verschiedene Varianten anbieten, so dass die Kosten im Rahmen bleiben. Das Depot bei der Hausbank hat außerdem den Vorteil, dass es als Sicherheit für eventuelle Kredite verwendet werden kann, die dann nicht nur für den Kauf von Wertpapieren genutzt werden können.




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