Je niedriger Ihre Zinsbelastung beim Kredit ist, desto schneller können Sie Ihre Verbindlichkeiten vollständig bezahlen. Oder aber Sie verwenden das gesparte Geld für andere Unternehmungen.
Wann sind nun Kreditzinsen gut, wann schlecht? Achten Sie zunächst auf die Zinsbindung. Gerade bei langen Laufzeiten kann es zu erheblichen Schwankungen des Zinsniveaus kommen. Ihr Zinssatz sollte sich daher an einen Indikator wie etwa dem Euribor orientieren. Das bedeutet für die Bank: keine willkürlichen Anpassungen, sondern eine Anhebung (oder auch Senkung) genau nach den jeweiligen Leitzinsen.
Eine Anhebung des Zinssatzes um 1,5 – 2% liegt dabei im Normbereich, auf einem von weniger als 1% zu hoffen, ist illusorisch.
Sie können auch für sich selbst den gesamten Zinssatz berechnen, also die Bruttokondition. Nehmen Sie den Indikator der Bank (das ist häufig der Euribor) und addieren den dort angegebenen Aufschlag – schon haben Sie den Bruttozinssatz. Sprechen Sie mit Ihrer Bank aber auch über Auf- oder Abrundungen. Bei Letzteren können Sie beachtlich sparen!
Neben diesen eigentlichen Zinsen fallen aber immer auch Kreditnebenkosten an. Notieren Sie diese minutiös, und sprechen Sie Ihre Bank darauf an. Wahrscheinlich gibt es auch hier Einsparmöglichkeiten.
Viele Banken werben mit ungewöhnlich niedrigen Zinsen. Bedenken Sie aber: Keine Bank verzichtet auf Erträge und hat erst recht nichts zu verschenken! Meistens handelt es sich hier um reine Lockangebote, von denen Sie sich fernhalten sollten. Denn dabei ist der Zinssatz oftmals variabel, also an keinen Indikator gebunden. Das bedeutet für Sie: Im ersten Jahr sind die Zinsen tatsächlich erfreulich niedrig, aber in den Folgejahren werden sie in die Höhe schnellen, und Sie selbst sind machtlos dagegen.




Hier auf conserio.net finden Sie die besten seriösen Angebote, Tipps und Tricks für Ihr Geld, zusammengetragen von langjährigen Bankexperten.
Sie kommen aus Österreich?