Wer nach einem Kredit sucht, stolpert früher oder später auch über eine kleine Anzeige in der Zeitung, im Anzeigenblatt oder auch im Internet. Da werden Kredite ohne große Formalitäten angeboten, oft genug auch “SCHUFA”-frei oder als Kredit “von privat”. Manchmal fehlt der Name des Inserenten, und es ist nur eine Telefonnummer angegeben. Sind solche Angebote eine Alternative?
Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass es sich in diesen Fällen nicht um eine Bank, sondern um einen Kreditvermittler handelt. Meist hat dieser tatsächlich eine Geldquelle, für die er Anlagemöglichkeiten sucht. Sollte es sich um eine bekannte Bank handeln, werden Sie den Kredit auch im Internet bei der Bank finden – und meist können Sie die gleichen Konditionen auch direkt von der Bank erhalten, so Sie die nötige Bonität mitbringen. In den anderen Fällen dürfen Sie sicher sein, dass der Kredit recht teuer ist. Und die Vermittlungsprovision kommt noch oben drauf.
Besonders dreist sind Vermittler, die dem Kreditsuchenden den Eindruck vermitteln, der Kredit sei schon bewilligt. Er müsse nur noch die Vermittlungsprovision bezahlen, und am nächsten Tage läge die Kreditzusage im Briefkasten. Solche Angebote sind in aller Regel Schwindel. Dem Vermittler kommt es nur auf die Provision an. Hat er diese erhalten, interessiert es ihn nicht, dass die Bank die Kreditzusage an Bedingungen geknüpft hat, die der Kreditsuchende gar nicht erfüllen kann. Es kann auch sinnvoll sein, die Seriösität des Vermittlers einmal im Internet zu überprüfen. Meist wird man dann auf Kreditsuchende stoßen, denen genau das widerfahren ist.




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