Cronbank? Nie gehört? Das kann gut sein. Die Cronbank AG im hessischen Dreieich gehört nicht zu den großen und alten Bankadressen in Deutschland. Gegründet wurde sie 1998 als Spezialbank der MHK Gruppe, einer Kooperation des mittelständischen Möbel- und Küchenfach-handels. Da geht es zunächst um Bankdienstleistungen für die Gruppe, also für kleine und mittelständische Unternehmen, und um deren Absatzfinanzierung. Die Cronbank war von Beginn an eine Direktbank, die auf Filialen verzichtete, dafür aber auf ein perfektes Onlinebanking achtete. Da man solche Dienstleistungen nicht alle selbst erbringen kann, bedient sich die Cronbank beispielsweise bei Überweisungen des Netzes der Volks- und Raiffeisenbanken – daher beginnt die SWIFT-Adresse auch mit GENO.
Wenn die eigenen Kunden zufrieden sind, kann man die Dienste natürlich auch anderen kleinen und mittleren Unternehmen anbieten. Diese finden bei der Cronbank ein kostenloses Girokonto. Ebenso bietet die Cronbank ihre Dienste bei der Unternehmens- und Absatzfinanzierung an. Daraus resultiert natürlich ein Bedarf an Finanzmitteln, der durch Eigenkapital nicht gedeckt werden kann. Es liegt nahe, sich diese Einlagen direkt und ohne Umwege bei den Anlegern zu beschaffen. Daher sucht die Cronbank zu günstigen Konditionen Festgelder, bietet Sparbriefe an. und offeriert ein weitgehend kostenloses Girokonto, auf dem Beträge ab einem Durchschnitts-guthaben von mindestens 2.500 Euro gering verzinst werden.
Die Festgelder beginnen bei 30 Tagen und sind unterjährig offenbar flexibel, so dass auch eine Anlage für sechs Wochen möglich erscheint. Die Zinsen sind gestaffelt und ab einem Anlagebetrag von 50.000 Euro etwas höher. Mindestens müssen 5.000 Euro angelegt werden. Günstiger sind da die Sparbriefe der Cronbank, die es schon ab 1.000 Euro gibt.




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