Für die meisten von uns ist der Begriff Hyperinflation nichts als eine leere Phrase, weil wir uns so etwas gar nicht vorstellen können und auch noch nie erlebt haben. Ganz anders sieht das bei unseren Großeltern, und vielleicht auch Eltern, aus. Per Definition sind alle monatlichen Inflationsraten, die die 50% (!) übersteigen als „Hyper“-Inflation zu bezeichnen. Hat man nun sein Geld nicht in Sachwerte, wie beispielsweise Gold(barren), umgetauscht, kann es ganz schnell passieren, dass alles angesparte Geld plötzlich nahezu keinen Wert mehr hat. Essen kann man Gold jedoch auch nicht…
Nun versucht der Staat, aufgrund von explosionsartig steigenden Preisen, utopisch hohe Banknoten zu drucken (könnten Sie sich einen 1.000.000 EUR-Schein vorstellen?). Früher, als das Geld noch viel mehr an Edelmetalle wie Gold und Silber gebunden war, hätte es so etwas wie Hyperinflation gar nicht erst gegeben. D.h. wir haben es hier mit einem typischen Problem der Neuzeit zu tun, da wir nur noch mit minderwertigen Metallen hergestellte Münzen und Papier-Banknoten unser eigen nennen. Das ist auch der Grund wieso es immer regelmäßiger zu Währungsreformen kommen musste und auch in Zukunft wird, denn mit dem einher geht eine Aufhebung aller Sachwertbindungen.
Wie das im täglichen Leben Enden kann, kann man gerade in Simbabwe beobachten. Ich habe dazu einen aufschlussreichen Artikel im Wiesbadener Kurier gefunden: „Bettelarme Milliardäre in Simbabwe“




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