Die heutige norisbank GmbH hat mit dem früher unter diesem Namen bekannten Kreditinstitut eigentlich nur noch den Namen gemeinsam. Ursprünglich war die Bank als Finanzierungsinstitut für die Besteller des Versandhauses Quelle gegründet worden. Nach verschiedenen Fusionen und Verkäufen des Institutes an andere Banken wurde der Firmenname norisbank und die Filialen vom letzten Besitzer, der DZ Bank AG, einem Zentralinstitut im Bereich der Genossenschaftsbanken, an die Deutsche Bank AG verkauft. Heute bezeichnet sich die norisbank als Discountbank für Privatkunden mit einfachen Produkten zu dauerhaft attraktiven Preisen und Konditionen – und dies nicht nur über das Internet, sondern auch in den deutschlandweit über 100 Filialen. Dazu zählt auch das kostenlose Girokonto, das mehrfach gute Noten von der Stiftung Warentest erhalten hat.
Das Girokonto gibt es nur für Privatkunden. Man muss nicht über regelmäßige Geldeingänge verfügen – dies ist nicht überall so. Dazu gibt es sowohl den Dispositionskredit als auch ein zusätzliches Tagesgeldkonto mit Guthabenverzinsung. Bargeld kann kostenlos an über 7000 Geldautomaten der Cash Group (u. a. Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, HypoVereinsbank) und auch an über 1000 Shell-Tankstellen, nicht gebunden an einen Tankvorgang, abgehoben werden. Besonders hervorzuheben sind das kostenlose Einrichten, Ändern und Löschen von Online-Daueraufträgen, kostenlose Belegüberweisungen, wenn man diese selbst am Belegscanner einscannt, und auch die Bareinzahlungen von Geldscheinen ist kostenlos.
Der Antrag für das Girokonto kann schnell online oder in einer der Filialen gestellt werden. Dazu bietet die norisbank alle weiteren Bankprodukte, die bei einer Direktbank üblich sind. Auch für Bürgschaften anstelle einer Mietkaution wird geworben – dies aber zu Kreditkonditionen und deshalb nicht besonders günstig.




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