Eine andere Strategie als der Konkurrent smava verfolgt die Konkurrenzbörse auxmoney. Auch hier haben Anleger die Chance, Kredite zu finanzieren und durch die Zinsen eine recht hohe Rendite zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu smava investiert der Anleger bei auxmoney in ein konkretes Projekt, dessen Risiko er teilt. Zahlt der Kreditnehmer nicht, erhält auch der Anleger sein Geld nicht zurück. Um das Risiko zu verringern, darf der Anleger maximal 5.000 Euro in ein Projekt investieren. Er kann natürlich bei mehreren Projekten bieten; mindestens 50 Euro müssen es schon sein, die man auch mehrmals im gleichen Projekt anlegen kann, aber der Maximalbetrag von 5.000 Euro darf nicht überschritten werden.
Bei auxmoney steht es im Belieben der Kreditnehmer, welche Risikoprüfungen sie dokumentieren wollen. Das kann die SCHUFA-Auskunft sein, muss es aber nicht. Daher haben auch Kreditnehmer mit schlechter SCHUFA eine Chance, Kredit zu erhalten, wenn auch zu entsprechend höherem Zinssatz.
Der Anleger entscheidet nicht nur, wieviel er anlegen will. Er gibt auch den Zinssatz vor. Das kann maximal der Zinssatz sein, den der Kreditnehmer zahlen will, aber der Anleger kann sich mit weniger zufrieden geben. Wenn der Kredit zustande kommt, erhält auch auxmoney für die Vermittlung eine Provision vom Anleger. Sie beträgt 1 % des Anlagebetrages.
Bei auxmoney ist das Risiko eines Ausfalles größer, da auch ein Totalverlust möglich ist, wenn er sich nur für ein Projekt entscheidet. Doch sind dafür auch die Zinsen höher, die er für seine Anlage erhalten kann. Durch Streuung auf verschiedene Projekte und Kreditnehmer mit besserer Bewertung kann das Risiko minimiert werden.




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