Für Kredite mit Fixzinsen lohnt es sich stets, einige wichtige Regeln zu beachten.
Beispiel für Fixzinsen: Sie verhandeln mit dem Kreditgeber so lange über einen Zinssatz, bis Sie sich mit ihm darüber einig werden. Dieser Zinssatz, z.B. 7% p.a. (pro Jahr), gilt dann für die gesamte Laufzeit! Es ist der Bank danach nicht mehr erlaubt, nach eigenem Gutdünken Anpassungen an der Höhe der Zinsen vorzunehmen.
Doch ganz so einfach ist die Sachen mit den Fixzinsen nicht: Weil die Bank das Risiko der möglichen Zinserhöhung natürlich mit einberechnen muss, da sie auch Gewinn machen möchte, sind Fixzinsen generell relativ hoch angesetzt. Gibt der Bankangestellte sich mit einem zu niedrigen Fixzinssatz zufrieden und Euribor und Libor steigen stark an, macht die Bank ein denkbar schlechtes Geschäft.
Andererseits ist es ja auch nicht ausgeschlossen, dass die Leitzinsen Euribor und Libor fallen. Hat man nun einen Kredit mit Fixzinsen, macht die Bank dabei den Gewinn und man selbst ist der „Verlierer“. Chance und Risiko sind also ebenbürtige Teile der Fixzinsen.
So wäre eine andere denkbare Möglichkeit, die Zinsen sofort von Anfang an an den Euribor bzw. Libor zu binden und damit gleichzeitig zu verhindern, dass die Bank einseitige Zins-Anpassungen nach eigenem Ermessen vornehmen kann. Natürlich schankt der Zinssatz dann, wenn sich die Referenzsätze ändern.




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