Mit der Debeka tritt ein etwas ungewöhnlicher Nachfrager am Festgeldmarkt auf. Die Debeka – ausgeschrieben Deutsche Beamten -Krankenversicherung, ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Diese gibt es nur noch selten. Sie sind im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft nicht zur Gewinnerzielung verpflichtet, weil die Versicherten selbst die Vereinsmitglieder sind und sich deshalb eventuelle Gewinne in besseren Versicherungsergebnissen niederschlagen. Die Debeka war zunächst nur für Beamte und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst offen, denen sie Zusatzversicherungen anbot. Die Debeka hat allerdings inzwischen Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, für die diese Beschränkung nicht gilt. Daher kann sie auch als ganz normales Unternehmen auftreten. Sie ist inzwischen die größte private Krankenversicherung Deutschlands und größter Pflegeversicherer der Welt. Daneben beschäftigt sie sich auch noch mit Bausparen und der Altersversorgung.
Das Debeka-Festgeld gibt es von 2.500 Euro bis zu 400.000 Euro. Der Zinssatz für höhere Anlagen wird auf Anfrage bekanntgegeben. Die Zinsen werden unterjährig zum Ablauf, bei Laufzeiten ab einem Jahr jährlich in Abhängigkeit vom Anlagebeginn ausgezahlt. Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind Beträge bis 50.000 Euro, durch die Mitgliedschaft im Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds bis 250.000 Euro abgesichert. Doch dürften bei dem besonderen Konstrukt des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit auch höhere Beträge als sicher gelten. Die Tochtergesellschaft Debeka Bausparkasse AG ist der eigentliche Anbieter des Festgeldkontos.
Die Laufzeiten für das Festgeld beginnen bei 3 Monaten; die genaue Laufzeit ist nicht vorgegeben, so dass auch individuelle Laufzeiten möglich sind. Sie enden bei 10 Jahren Laufzeit; für dieses Festgeld gibt es auch die höchsten Zinsen. Zinsen gibt es ab dem ersten Euro bis zum Höchstbetrag zum gleichen Zinssatz.




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