Wüstenrot liegt in Deutschland, zwar nicht in der Wüste, aber doch im Hinterland, knapp 30 km süd-südöstlich von Heilbronn. Bekannt ist der Ort als Geburtsstätte der ersten Bausparkasse Deutschlands, die es nach wie vor gibt. Gibt es da jetzt anstelle eines Bausparvertrags einen Aktiensparvertrag?
Ja, das gibt es tatsächlich. Allerdings in der Form von Sparplänen, und von einem Wertpapierkredit, den manche Broker anbieten, ist man da sehr weit entfernt. Doch auch ein ganz normales Depot zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren wird von der Wüstenrot Bank angeboten. Das günstige Depot entspricht dem eines Discountbrokers. Man erhält also keinerlei Anlageempfehlung und muss sich die Informationen über die Wertpapiere selbst beschaffen.
Wüstenrot ist inzwischen nicht nur Bausparkasse, sondern auch Bank mit Angeboten rund um die Immobilie und deren Finanzierung. Durch die Verbindung mit der Württembergischen Versicherung kommt noch die ganze Palette der Versicherungen dazu. Wüstenrot hat sich insoweit zu einem Finanzkonzern entwickelt, der die Vermögensvorsorge seiner Kunden im Fokus hat.
Um ein Wertpapierdepot eröffnen zu können, benötigt man ein Girokonto. Das wird von der Wüstenrot Bank gleich mitgeliefert – es ist kostenlos. Ebenso kostenlos ist die Eröffnung und Führung des Wertpapierkontos. Allerdings muss man sich für das Top Depot direct entscheiden. Ein “normales” Depot wird ebenfalls angeboten; dort sind die Gebühren allerdings deutlich teurer. Die Transaktionskosten sind relativ günstig. Es gibt eine Mindest- und eine Maximalgebühr, so dass man einfach kalkulieren kann. Die Gebühren gelten allerdings nur für deutsche Börsen. Der Handel an Auslandsbörsen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.




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