Neben der gesetzlichen Sozialversicherung und der privat finanzierten Rente oder Lebensversicherung bilden Kapitalanlagen eine dritte Säule der Altersversorgung. Sind da Aktien nicht bestens geeignet, zumal sie auf lange Sicht als Sachwert mit einem gewissen Inflationsschutz angesehen werden können?
Zunächst sollte die Gesamtsituation im Alter geprüft werden. Man muss nicht nur für ein hohes Einkommen, sondern kann auch für niedrige Kosten beispielsweise durch mietfreies Wohnen sorgen. Andererseits lassen die Renditen von Lebensversicherungen und Festgeldanlagen derzeit oft einiges an Wünschen offen. Könnte nicht auch da die Aktie die bessere Rendite bringen? Man sollte sich bewusst sein, dass Aktien eine mehr oder weniger spekulative Angelegenheit sind. Selbst Aktien, die fast jeder in seinem Depot hat, können gefährdet sein. Die Insolvenz des amerikanischen Autoriesen General Motors ist da ein besonders gravierendes Beispiel.
Trotzdem kann man auf lange Sicht mit einer guten Mischung an Aktien eine ansprechende Rendite erwirtschaften. Für die Aktie spricht die Langfristigkeit. Bei kleineren Anlagen bieten sich Investmentfonds an; ihre Nachteile können hohe Ausgabepreise und hohe interne Verwaltungskosten sein, die die Rendite schmälern. Wenn man ein eigenes Depot zusammenstellt, sollte man sich auf ertrags- und dividendenstarke Werte konzentrieren. Spekulative Elemente sollten in einem für die Alterssicherung bestimmten Depot möglichst fehlen.




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